Die Zivilschutzregion Frauenfeld

Bei Naturkatastrophen hat der Zivilschutz schweizweit seine Leistungsfähigkeit gezeigt. Zudem leisten Zivilschutzformationen zahlreiche Einsätze zu Gunsten der Gemeinschaft.

Am 1. Januar 2005 schlossen sich 16 Gemeinden zur Zivilschutzregio (ZSR) Frauenfeld zusammen. Die über 400 Mann starke Zivilschutzorganisation mit sechs Bereitstellungsanlagen für Pioniere und vier Kommandoposten ist dafür verantwortlich, bei Katastrophen und in Notlagen die 51'000 Einwohner der Region und ihre Lebensgrundlagen zu schützen. Darüber hinaus steht die ZSR Frauenfeld auch für Einsätze innerhalb und ausserhalb des Kantons zur Verfügung.

Der im Zuge der Armee XXI modernisierte Zivilschutz übernimmt Aufgaben in den Bereichen Schutz, Betreuung und Unterstützung. Insbesondere hat er den Auftrag, in langandauernden Notlagen die Durchhaltefähigkeit der Blaulichtorganisationen zu erhöhen. Zusammen mit Polizei, Feuerwehr, Gesundheitswesen und technischen Betrieben bildet der Zivilschutz das Verbundssystem Bevölkerungsschutz.

An gemeinsamen Rekrutierungstagen mit der Armee werden die künftigen Zivilschutzsoldaten ausgehoben, sie sind genauso dienstpflichtig wie Angehörige der Armee. Die Ausbildung der Schutzdienstpflichtigen und ihrer Kader ist in den vergangenen Jahren erheblich intensiviert worden. Die Zivilschutzregion (ZSR) Frauenfeld wird gebildet aus folgenden Gemeinden:

 

Aadorf, Felben-Wellhausen, Frauenfeld, Gachnang, Herdern, Homburg, Hüttlingen,
Hüttwilen, Matzingen, Müllheim, Neunforn, Pfyn, Stettfurt, Thundorf,
Uesslingen-Buch, Warth-Weiningen